Kommunale Wärmeplanung: Frist endet – Rostock als Vorreiter
Große Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern mussten bis zum 30.06.2026 ihre Wärmepläne vorlegen. Die meisten sind auf einem guten Weg und konnten die Frist halten. Rostock ist hier mit dem bereits 2022 beschlossenen Wärmeplan deutschlandweiter Vorreiter. Der Rostocker Fokus lag auf der Erweiterung und Dekarbonisierung des Fernwärmenetzes. Ein erster Meilenstein wird 2030 mit einem Anteil von 30% Dekarbonisierung des Erzeugerparks erreicht. Zudem hat Rostock mit über 450 km Netzlänge eine hervorragende Ausgangsposition: Wird der Erzeugerpark der Fernwärme klimaneutral umgestellt, profitieren automatisch über 60% der Rostocker Haushalte von grüner Wärme.
Im nächsten Schritt wird das gesamte kommunale Territorium in den Blick genommen. Dabei sollen insbesondere die Ausweisung von Wärmeversorgungsgebieten sowie dezentrale Versorgungslösungen weiterentwickelt werden. Ziel ist es, auch die bislang nicht an das Fernwärmenetz angeschlossenen Bereiche auf dem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen.
https://www.zdfheute.de/video/zdf-mittagsmagazin/ende-frist-waermeplan-grossstaedte-100.html
